Erfolgreiches erstes Halbjahr 2017 im Mainzer Tourismus: Steigerung der Übernachtungszahlen und Gästeführungen

31. August 2017

mainzplus GmbH

Die nun veröffentliche Halbjahresbilanz bescheinigt der rheinland-pfälzischen Landeshauptstadt ein erneutes Wachstum. Sowohl die Übernachtungen als auch die Zahl der Gästeführungen sind im ersten Halbjahr 2017 gestiegen und verdeutlichen den langfristigen Erfolg der Destination Mainz – sowohl bei Geschäfts- als auch Privatreisen.

Die Entwicklung im Mainzer Tourismus ist weiter positiv: In den Monaten Januar bis Juni 2017 wurden laut amtlicher Statistik insgesamt rund 455.000 Übernachtungen verzeichnet – dies entspricht einer Steigerung um 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Hinzu kommen etwa 6.200 Übernachtungen auf dem Wohnmobilstellplatz Mainz – eine Steigerung um mehr als 30 Prozent. Auch die Zahl der in Anspruch genommenen Gästeführungen, die für Mainz ein wichtiges touristisches Angebot sind, ist weiter gewachsen. So wurden im ersten Halbjahr 2.328 Führungen durchgeführt – dies entspricht einem Plus von 4,7 Prozent im Vergleich mit dem 1. Halbjahr 2016.

„Mainz ist und bleibt eine starke Tourismusdestination. Insbesondere der Geschäftsreiseverkehr ist ein wichtiger Faktor für die hohe Auslastung der Betriebe und die stetig wachsenden Übernachtungszahlen. Aber auch der Privatreisesektor und der Tagestourismus weisen eine positive Tendenz auf und sorgen für eine hohe und weiter steigende Wertschöpfung für Mainz“, so Christopher Sitte, Wirtschaftsdezernent der Landeshauptstadt Mainz und Aufsichtsratsvorsitzender der mainzplus CITYMARKETING GmbH.

Wachstumstreiber sind vor allem deutsche Gäste, die einen Zuwachs von 2,9 Prozent gegenüber dem Vorjahr ausmachen. Dieser Trend entspricht den allgemeinen Tendenzen zu Reisen im eigenen Land. Im ausländischen Markt sind vor allem die europäischen Länder für das Wachstum zuständig – mit einem Zuwachs von über 5.000 Übernachtungen (+ 9,1 %). Insbesondere die direkten Nachbarn Schweiz, Frankreich, Polen und Italien verzeichnen Steigerungen von teilweise über 10 Prozent. Die Übernachtungen aus dem Vereinigten Königreich, die im vergangenen Jahr einen sprunghaften Zuwachs um 50 % aufwiesen, bleiben dabei stabil auf Vorjahresniveau.

„Die Fokussierung der Marketingmaßnahmen auf bestimmte Zielgebiete im europäischen Markt zahlt sich aus. Zuwächse haben wir insbesondere in jenen Märkten zu verzeichnen, in denen wir unsere Maßnahmen gebündelt haben. Auch der wachsende inländische Markt wird von uns in besonderem Maße bearbeitet und trägt weiter Früchte“, so Karina Krauß, Bereichsleiterin Tourismus  bei der mainzplus CITYMARKETING GmbH.

Auch der Hotelstandort Mainz entwickelt sich durch kommende und bereits umgesetzte Investitionsprojekte dynamisch. Dabei liegt Mainz laut einer Studie zur Analyse der Kettenhotellerie im ersten Halbjahr 2017 mit einer durchschnittlichen Auslastung von 72 % in Deutschland auf Platz 5 hinter Hamburg, Berlin, Köln und München (Quelle: Hotel Industry Trends Report).

Uwe Troll, Direktor des InterCityHotel Mainz und noch bis zum 31. August amtierender Vorsitzender der Mainzer Hotelwerbegemeinschaft e.V., fasst zusammen: „Die nun veröffentlichten Zahlen belegen, dass Mainz als Reiseziel und Kongressstandort nach wie vor sehr attraktiv ist. Der Großteil der Mainzer Hoteliers ist mit der Entwicklung der Übernachtungszahlen zufrieden. Der Zuwachs auf dem inländischen Markt verdeutlicht, dass die deutschen Urlauber zunehmend die mittelgroßen Städte besuchen. Die Attraktivität der Stadt Mainz garantiert hierbei eine hervorragende Ausgangssituation für diese Entwicklungen.“

Auch das zweite Halbjahr wirkt bereits jetzt vielversprechend. Eine Vielzahl an großen Kongressen und Tagungen, die Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit sowie Events wie der Mainzer Weinmarkt schaffen zusätzliche Reiseanlässe für Geschäftstouristen und Privatreisende und steigern dabei auch den Tagestourismus. Die Mainzer Hoteliers sind für das zweite Halbjahr optimistisch gestimmt: „Großveranstaltungen wie beispiels-weise die Mainzer Sommerlichter wirken sich positiv auf unsere Auslastung aus“, so Uwe Troll.