„Mainz leuchtet – Das Late Light Festival“: Die Lichter kehren zurück in die Innenstadt: Vom 25. bis 27. September 2025 leuchtet Mainz wieder in besonderem Glanz
20. August 2025

Von der Rheingoldhalle bis zum Schillerplatz: Auch in diesem Jahr erstrahlt die Mainzer Innenstadt in einem besonderen Licht. Vom 25. bis 27. September 2025 lädt die bereits dritte Auflage von „Mainz leuchtet – Das Late Light Festival“ Besucher:innen ein, die City auf völlig neue Weise zu erleben. Täglich von 20 bis 23 Uhr werden prägende Bauwerke entlang der „Lichtermeile“ durch beeindruckende Licht- und Videoprojektionen zum Kunstwerk. Neben beliebten und bewährten Schauplätzen rücken 2025 auch neue Gebäude in den Fokus der Inszenierungen. Abgerundet wird das Festival durch ein vielfältiges Rahmenprogramm mit Stadtführungen und Aktionen der Mainzer Innenstadtakteur:innen.
„Gänsehaut – was für ein schönes Event!“ – so lautete beispielhaft das Echo nach dem Rückblick-Video zur vergangenen Ausgabe. „Mainz leuchtet – Das Late Light Festival“ hat in den letzten beiden Jahren insgesamt rund 165.000 Besucher:innen in die Mainzer Innenstadt gebracht und wirkt noch immer nach.
Wie auch bei den vergangenen Ausgaben wurden auch dieses Jahr verschiedene Licht-Installationen und Video-Projektionen (sogenannte „Mappings“) entwickelt, die die verschiedenen prominenten Bauwerke in einem ganz neuen Licht erscheinen lassen. So werden auf den Gebäudefassaden wieder unterschiedliche Geschichten erzählt – visuell eindrucksvoll und durch emotionale Musik begleitet. Besucher:innen können sich entlang der Lichtermeile wieder in ihrem eigenen Tempo treiben lassen: zwischen Kunst, Unterhaltung und Rahmenprogramm. Neben vertrauten Lichtmomenten werden 2025 neue architektonische Schauplätze erstmals in Szene gesetzt – darunter die evangelische Kirche Alter Dom St. Johannis und das Gebäude der Juwelier Leo Link GmbH.
Folgende Gebäude werden bei „Mainz leuchtet – Das Late Light Festival“ 2025 bespielt: Jockel-Fuchs-Platz / Rheingoldhalle, mainz STORE, Dom St. Martin (Ostchor), St. Gotthard-Kapelle, Alter Dom St. Johannis (NEU 2025), Staatstheater Mainz, Deutsche Bank (Ludwigsstraße), Juwelier Leo Link GmbH (NEU 2025), Osteiner Hof (Schillerplatz), Kirschgarten und die Bastion von Schönborn. Parallel zu den Installationen findet die Ausstellung „über:morgen“ im LUX-Pavillon der Hochschule Mainz in der Ludwigsstraße statt.
Ergänzt wird das Lichterspektakel um begleitende Angebote und Aktionen entlang der „Lichtermeile“: So öffnen zahlreiche Innenstadtakteur:innen bei der „Langen Nacht der Lichter“ am Samstag, den 27. September, ihre Geschäfte bis 22 Uhr. Einige der Händler:innen und Gastronom:innen bereiten darüber hinaus besondere Angebote rund um das Thema „Licht“ vor.
Gemeinsam mit dem Gästeführerverband Mainz e.V. bietet mainzplus
CITYMARKETING exklusive Stadtführungen an, die die dargestellten Illuminationen thematisieren und über die Website www.mainz-leuchtet.de gebucht werden können. Erstmals wird es auch Führungen durch den Alten Dom St. Johannis geben. Neben spannenden Einblicken in die Geschichte werden einzigartige Lichtinstallationen im und um das Bauwerk, die nur während des Festivals zu sehen sind, gezeigt. Eine urbane Führung von LVNG MNZ rundet das Führungsangebot während „Mainz leuchtet – Das Late Light Festival“ ab.
Die zahlreichen Gastronomiebetriebe in Mainz sind während der Veranstaltungszeiten geöffnet und freuen sich auf die Einkehr der Besucher:innen. Am Freitag und Samstag finden „After Light-Partys“ im KUZ Kulturzentrum Mainz statt – hier kann weiter getanzt und gefeiert werden.
Entstanden ist „Mainz leuchtet – Das Late Light Festival“ aus dem Förderprogramm „Innenstadt-Impulse“ (2021/2022) des Landes Rheinland-Pfalz und der Landeshauptstadt Mainz, das den Innenstädten nach den Krisenjahren neue Impulse geben sollte. Mit der Idee, das Thema Licht in vielfältigen Formen in die Stadt zu bringen, wurde ein Format geschaffen, das seit 2023 als Großveranstaltung die Mainzer Innenstadt drei Tage lang auf einer „Lichtermeile“ von der Rheingoldhalle bis zum Schillerplatz erstrahlen lässt.
Veranstaltet wird „Mainz leuchtet – Das Late Light Festival“ von der mainzplus CITYMARKETING GmbH, in Kooperation mit der Landeshauptstadt Mainz. Für die künstlerische Umsetzung zeichnet die Hochschule Mainz verantwortlich: Die eindrucksvollen Installationen entstehen im Studiengang Zeitbasierte Medien und werden speziell für das Festival entwickelt. Die künstlerische und organisatorische Leitung liegt bei den Professoren Tjark Ihmels, Daniel Seideneder, Pascal Kulcsár, Benjamin Hohnheiser und Olaf Hirschberg, unterstützt durch Malte Kropp, Willi Bücking, Jan Glück und Alumni Justin Peach.
Die offizielle Eröffnung des Events durch Oberbürgermeister Nino Haase, die Geschäftsführung von mainzplus CITYMARKETING (Katja Mailahn und Marc André Glöckner) und die Hochschul-Präsidentin Prof. Dr. Susanne Weissman findet am Donnerstag, den 25. September 2025, um 20 Uhr auf dem Jockel-Fuchs-Platz / Rathausplateau statt.
Nino Haase, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt Mainz, freut sich auf das Event: „Mainz leuchtet – Das Late Light Festival‘ hat sich in kürzester Zeit zu einem unserer stärksten kulturellen Aushängeschilder entwickelt. Bereits zwei Ausgaben haben eindrucksvoll gezeigt, wie sehr dieses Festival Menschen begeistert, die Innenstadt belebt und ein positives Signal weit über die Stadtgrenzen hinaus sendet. Besonders schätze ich, dass hier Kultur, Stadtentwicklung und die Kreativität unserer Hochschule Hand in Hand gehen – eine Partnerschaft, die deutschlandweit einmalig ist. Mein großer Dank gilt den vielen Beteiligten, die mit Ideen, Leidenschaft und Engagement dieses besondere Projekt möglich machen.“
„Wenn die Mainzer Innenstadt im Lichterglanz erstrahlt, spürt man sofort diese besondere Stimmung, die ‚Mainz leuchtet‘ ausmacht: Menschen kommen zusammen, staunen, verweilen und entdecken ihre Stadt auf eine ganz neue Weise. Die große Resonanz zeigt, wie sehr das Festival unsere Innenstadt belebt und Gäste wie Einheimische gleichermaßen begeistert. Besonders wertvoll ist dabei die enge Zusammenarbeit mit der Landeshauptstadt Mainz und der Hochschule Mainz sowie mit unseren vielen Partnern und Sponsoren – ohne diesen starken Schulterschluss wäre ein Projekt dieser Größe nicht möglich. 2025 möchten wir erneut ein abwechslungsreiches Festival auf die Beine stellen, das Mainz in einem besonderen Licht zeigt und die Vielfalt unserer Stadt sichtbar macht.“, so Katja Mailahn und Marc André Glöckner, Geschäftsführung des Veranstalters mainzplus CITYMARKETING.
Prof. Olaf Hirschberg, Dekan des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule Mainz sagt über die dritte Auflage des Late Light Festivals: „Im Rahmen von „Mainz leuchtet“ setzen Studierende der Hochschule Mainz eigene Lichtinstallationen um und machen ihre gestalterischen Konzepte im Stadtraum
erlebbar. Die Arbeiten zeigen eindrucksvoll ihre Experimentierfreude und ihr Engagement. Gleichzeitig wird deutlich, wie unsere Hochschule für angewandte Wissenschaften Impulse in die Stadtgesellschaft gibt – an der Schnittstelle zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.“
Auf einen Blick
Wann: 25. bis 27. September 2025, täglich 20 bis 23 Uhr
Wo: Mainzer Innenstadt (Rheingoldhalle bis Schillerplatz)
Teilnehmende der „Langen Nacht am 27.09.“ und weitere Akteure: Caffè Stivale, Burgerheart Mainz, Wilma Wunder am Markt, Parfümerie Hussong,
Hyatt Regency Mainz, Bären-Treff, Schué, Exclusive Dessous Gross-Schmahl, `s Fachl, Best of Mainz Stadführungen & mehr, Me and All Hotel Mainz, Zeitlos am Proviantmagazin
Eintritt frei.
Weitere Informationen: www.mainz-leuchtet.de
Wer: Veranstalter: mainzplus CITYMARKETING, Mit-Initiatoren: Landeshauptstadt Mainz, Hochschule Mainz (Studiengang „Zeitbasierte Medien“)
Der Dank gilt allen Partnern und Sponsoren.
Temporäre Straßensperrungen bei „Mainz leuchtet – Das Late Light Festival“ 2025
An den Veranstaltungstagen vom Donnerstag, den 25. September bis inkl. Samstag, den 27. September 2025, kommt es jeweils im Zeitraum von ca. 19.30 Uhr bis 23.30 Uhr zu temporären Einschränkungen im PKW-, ÖPNV- und Taxi-Verkehr:
- Ludwigsstraße vollständig gesperrt (Zufahrt umliegende Parkhäuser frei)
- Weißliliengasse ab Parkhaus „Weißliliengasse“ / Zufahrt Ludwigsstraße gesperrt (Einfahrt Parkhaus „Weißliliengasse“ weiterhin möglich)
- Große Langgasse / Ecke Ludwigstraße (Zufahrt Ludwigsstraße gesperrt)
- Schillerplatz / Ecke Schillerstraße (Zufahrt Schillerplatz / Ludwigsstraße gesperrt)
- Schöfferstraße / Höhe Jesuitenbogen (Zufahrt Höfchen gesperrt)
- Schöfferstraße / Höhe Höfchen (Zufahrt Höfchen gesperrt)
Der ÖPNV wird an allen drei Veranstaltungstagen ab 19.30 Uhr bis 23.30 Uhr nicht über den Schillerplatz und Ludwigsstraße / Schöfferstraße fahren. Der ÖPNV-Verkehr wird entsprechend umgeleitet, teilweise werden Ersatzhaltestellen eingerichtet.
Die Stationen und Projektionen im Einzelnen
Osteiner Hof: Luca Ternes, Isabell Čamaj, Sound: Willi Bücking
Dem Prunk des Osteiner Hofes wird eine verspielte, farbenfrohe Animation voller Originalität und Chaos gegenübergestellt. Der mit viel Liebe gezeichnete Gottfried soll „Groß und Klein“ in seinen Bann ziehen und so den Osteiner Hof, wie in den vorherigen Jahren, zu einem Erlebnis für die ganze Familie machen.
Osteiner Hof II: Nico Schumann, Esther Hentzler (Musik)
Denkmalpflege versus gelebte Stadtkultur: torkelnde Tauben erobern die nächtliche Fassade des Osteiner Hofs und bringen sie so ordentlich durcheinander.
Deutsche Bank: Nico Schumann
Stille Architekten treten aus Ihren Schatten. Als flüchtig tanzendes Geflecht überziehen Baugerüste die Fassade und zeigen, wie das Provisorische fundamental wird.
Juwelier Leo Link GmbH: Isabell Čamaj
TAG/TRAUM
Was befindet sich hinter der Fassade des Juwelier-Gebäudes? In der Animation verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Traum. Es wird ein Einblick in die Welt von zwei verschiedenen Charakteren und deren Unterbewusstsein gewährt.
Staatstheater Mainz: Veronica Banovsky und Jonas Abdelmonem
Im Staatstheater sind es normalerweise die Schauspieler, die durch Wort und Gestik eine Geschichte erzählen. In diesem Falle wird die Fassade des Theaters selbst die Zuschauer durch Typografie die Dreigroschenoper von Brecht erzählen und durch Klang und Bewegung die Zuschauer verzaubern, sodass kein Stein auf dem anderen bleibt.
Dom St. Martin (Ostchor): Malte Kropp, Musik: Jan Glück
Projektionen wie Atemzüge — der Dom fungiert als Resonanzkörper für eine taumelnde Suche nach der Balance zwischen Imagination, Geschichte und dem Gewebe des Augenblicks.
Dom St. Martin (St. Gotthard-Kapelle): Marcel Kachel
Wolken am Himmel schaffen eine vergängliche Landschaft aus Licht und Schatten, die man nicht anfassen oder betreten kann. Nur wenige Dinge spiegeln Vergänglichkeit, Schönheit aber auch zerstörerische Kraft so wider, wie ein Blick in den Himmel.
mainz STORE: Meike Schalk und Maryna Komisarova
Ein sinnliches Erleben von Zeit und Vergänglichkeit. Mithilfe von Kameras und einer Programmierung bekommen die Besucherinnen und Besucher eine spielerische Möglichkeit, sich mit ihrer Gegenwart und Vergangenheit auseinanderzusetzen.
Alter Dom St. Johannis: Justus Kallmeyer
Die großartige Architektur des Alten Doms trifft auf verborgenes Leben: Pilze entfalten ihre architektonische Kraft und verweisen auf ein organisches Netzwerk, das alles miteinander verbindet.
Kirschgarten: Emmelie Weber, Sound: Willi Bücking
Die Altstadt verzaubert viele Menschen in Mainz und bildet dabei das Herzstück der Stadt. Die Projektion von Emmelie Weber fängt diese Magie ein und verwandelt den Kirschgarten für drei Nächte in eine mystische Welt.
Jockel-Fuchs-Platz, Audio: René Becker
Auf und um den Jockel-Fuchs-Platz ist derzeit viel in Bewegung. Eine Licht- und Audioinszenierung verwandelt den Platz in eine eigene, surreal anmutende Landschaft aus Licht und Ton, zwischen Ruhe und Bewegung.
Rheingoldhalle Brückenturm: Daniel Czepluch, Alexander Schmitt
Interaktive Fassade. Die Projektion am Brückenturm an der Rathausbrücke – die Verbindung zwischen Altstadt und Jockel-Fuchs-Platz – lädt zum interaktiven Spiel mit der Fassade ein und ermöglicht es die Erscheinung der Fassade zu verändern, sie aufzubrechen und einen Blick in andere Welten zu werfen, eine Brücke zwischen Realität und Imagination zu schlagen.
Rheingoldhalle (Südfoyer): René Becker, Benedikt Müller, Katharina Klaus, Lucia Sophie Teufel
Flow – eine audiovisuelle, begehbare Licht-/Schatten- und Videoinstallation.
Alles ist im Fluss, alles ist in Bewegung. Die Lichtinstallation im Südfoyer lädt dazu ein, durch ein Wechselspiel aus analogen und digitalen, bewegten Bildern zu wandeln. Schattenwelten und -figuren leiten ein in einen Fluss aus Formen und Farben, der sich entlang des Foyers zieht. Die Besuchenden werden selbst Teil der Installation und verlieren für einen Moment ihre Konturen. Die Schattenwelten und Projektionen spiegeln Kontraste, erzählen von Entstehung und Vergänglichkeit, den Fluss der Veränderung, von Vielschichtigkeit und Vielfalt.
Pop-up Club Tour:
Während „Mainz leuchtet“ kann an verschiedenen Orten der Stadt das Tanzbein geschwungen werden. Die Studierenden des Studiengangs Zeitbasierte Medien sind mit ihrer Mobilen Projektionseinheit unterwegs und verwandeln den urbanen Raum an wechselnden Orten in einen pulsierenden Dancefloor:
- 25.09.2025, 20:00 – 23:00 Uhr, Jockel-Fuchs-Platz
- 26.09.2025, 20:00 – 23.00 Uhr, Leichhof
- 27.09.2025, 22:30 – 23:00 Uhr, Jockel-Fuchs-Platz
LUX – Pavillon der Hochschule Mainz
Im LUX – Pavillon der Hochschule Mainz – findet zeitgleich die Ausstellung über:morgen des Fachbereichs Gestaltung der Hochschule statt.