Mainzer Zitadelle im Fokus: Vertreter des europäischen Festungstourismus zu Gast in der Festungsstadt Mainz

3. April 2019

© Initiative Zitadelle Mainz e.V.

Sie ist eines der imposantesten und prägendsten Bauwerke der Stadt: Die Mainzer Zitadelle auf dem Jakobsberg. Seit rund 300 Jahren beherrscht sie das Stadtbild von Mainz und gilt als zentrales Monument in der europäischen Festungsgeschichte. Am vergangenen Donnerstag hat sie ihre bedeutende Stellung hautnah dargestellt und war diesjähriger Austragungsort der Hauptversammlung des Europäischen Festungstourismus und Festungsmarketing Netzwerk e.V. (Forte Cultura). Hierbei haben einige Mainzer Initiativen – unter dem Beisein von Vertreterinnen und Vertretern Europas wichtigster Festungsmonumente sowie Kultur- und Baudezernentin Marianne Grosse – einen spannenden Einblick in die Festung Mainz und den hiesigen Festungstourismus gegeben.

Etwa 50 Fachbesucher, Kooperationspartner und Mitglieder des europäischen Netzwerks Forte Cultura haben sich am 28. März im Drusus-Saal der Mainzer Zitadelle versammelt, um ihre jährliche Fachtagung und Hauptversammlung abzuhalten. Besetzt war die Runde mit hochrangigen Vertreterinnen und Vertretern aus den europäischen Mitgliedsgemeinden – von Mainz bis Lötzen (PL), von Kronach bis Josefov (CZ). Die Fachtagung mit dem Titel „FORUM Kulturerbe Festungsmonumente – Tourismus, Marketing und europäische Zusammenarbeit“ umfasste eine Vielzahl an Fachvorträgen zur europäischen Festungsgeschichte und dem zugehörigen Festungstourismus. Neben einem Grußwort der Mainzer Kultur- und Baudezernentin Marianne Grosse haben verschiedene Vertreter und Freunde der Mainzer Zitadelle die Möglichkeit genutzt, um die Festung Mainz und deren Vermarktungsansätze vorzustellen.

Zu Beginn hat Philipp Meier, Bereichsleiter Marketing & Tourismus bei der mainzplus CITYMARKETING GmbH, eine grundsätzliche Einordung des Themas „Festungstourismus“ in die Tourismusstrategie der Stadt Mainz vorgenommen. Durch Festivals, Gästeführungen und virtuelle Erlebnisse wird die Zitadelle bereits jetzt als touristischer Hotspot angesehen. Kay-Uwe Schreiber, Vorsitzender der Initiative Zitadelle Mainz e.V., gab anschließend einen Einblick in die Tätigkeiten der IZM, die sich intensiv für das Festungsmonument einsetzt. Der darauf folgende Vortrag „Festungsstadt Mainz – von den Römern bis heute“ von Dr. Rudolf Büllesbach vervollständigte das Bild der beachtlichen Festung Mainz und hat den Tagungsteilnehmern anschaulich die große historische Relevanz der Mainzer Festungsmonumente verdeutlicht. Der anschließende Rundgang durch das Garnisonsmuseum mit Wolfgang Balzer hat die durchweg gelungene Fachtagung schließlich abgerundet.

Auch im Folgenden möchten die im Kontext der Festung Mainz tätigen Initiativen eng zusammenarbeiten sowie die Ausgestaltung und Vermarktung der Zitadelle Mainz – und weiterer Monumente – vorantreiben. Allgemeiner Wunsch wäre es, buchbare Angebote und Erlebnisse zu schaffen, die wiederum im Tourismusmarketing der Stadt Mainz eingebunden werden können. „Als einer der wichtigsten Bestandteile der Mainzer Festung, soll die Zitadelle mit ihren vielfältigen touristischen Angeboten zum zentralen Dreh- und Informationspunkt für Festungstourismus in Mainz und der Region Rhein-Main- Mosel etabliert werden. Neben den bestehenden Angeboten ist es außerdem ein Ziel, weitere touristische Angebote in den Festungselementen in Mainz und Mainz-Kastel zu entwickeln“, so IZM-Vorsitzender Kay-Uwe Schreiber.

Weiterführende Infos unter www.forte-cultura.eu und www.zitadelle-mainz.de